Oberthurgauer Wirtschaftsmeeting vom 22.10.2026: Leinen los für die Zukunft des Oberthurgaus
Rund 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik trafen sich am 22. Oktober 2026 beim Oberthurgauer Wirtschaftsmeeting in Romanshorn. Im Zentrum standen die Lancierung von UpperThurgau und die Frage, wie die Region ihre wirtschaftlichen Chancen gemeinsam nutzen kann.
Wie gewinnt man die Fachkräfte von morgen? Wie entstehen aus Ideen Innovationen? Und wie lässt sich das Potenzial einer ganzen Region besser nutzen? Diese Fragen prägten das Oberthurgauer Wirtschaftsmeeting vom 22. Oktober 2026 im Hafen und Kornhaus Romanshorn. Unter dem Motto «Leinen los!» kamen 130 Gäste zusammen, um Perspektiven auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam nach vorne zu blicken.
Der Anlass markierte den Start von UpperThurgau. Die gemeinsame Plattform soll die wirtschaftlichen Akteure der Region stärker miteinander verbinden, den Austausch fördern und die Zusammenarbeit langfristig stärken. Denn der Oberthurgau verfügt über zahlreiche Kompetenzen und innovative Unternehmen. Diese Stärken gezielt zusammenzubringen, eröffnet neue Möglichkeiten für die gesamte Region.
Austausch und neue Perspektiven
Passend zum Motto «Leinen los!» fanden die drei Themenforen auf der MS Säntis und der MS St. Gallen im Hafen statt. Im Fokus standen Talents, Innovation und Vernetzung. Diskutiert wurde unter anderem, wie Unternehmen Fachkräfte gewinnen und langfristig halten, vorhandenes Wissen besser nutzen und neue Ideen erfolgreich in die Praxis umsetzen können.
Im Kornhaus wurde das Programm anschliessend mit den Begrüssungsworten von Andrea Roth, CEO von Geobrugg, Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Romanshorn (AVR) und Vorstandsmitglied von UpperThurgau, sowie Christian Sallmann, Co-CEO von ISA und Vizepräsident der IHK Thurgau, fortgesetzt. Auch Roger Martin, Stadtpräsident von Romanshorn und Präsident der Region Oberthurgau, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Wie sich die Herausforderungen der Wirtschaft konkret angehen lassen, zeigte die anschliessende Podiumsdiskussion. Unter der Leitung von Jérôme Müggler, Direktor der IHK Thurgau, tauschten sich Christoph Keller, CTO und Deputy CEO von Eugster / Frismag, Andreas Bleiker, Geschäftsführer von Alpinamed und Vizepräsident von PhytoValley, sowie Sebastian Kuster, Managing Director von swiss-sonic Ultraschall, über ihre Erfahrungen und Einschätzungen aus. Dabei wurde deutlich, dass Unternehmen zwar vor unterschiedlichen Herausforderungen stehen, vom gegenseitigen Wissen und von branchenübergreifenden Kontakten jedoch alle profitieren können.
Gemeinsam mehr bewegen
Zum Abschluss richteten Kevin Länzlinger, Präsident von UpperThurgau und Gemeindepräsident von Roggwil, und Andrea Roth den Blick auf die weitere Entwicklung der Plattform. Beim anschliessenden Stehlunch wurde weiterdiskutiert, wurden Kontakte vertieft und neue Verbindungen geknüpft.
Für Andrea Roth steht fest: «Wenn wir uns in der Region besser vernetzen und zusammenarbeiten, können wir viel voneinander profitieren und gemeinsam mehr bewegen.»
Das Wirtschaftsmeeting hat gezeigt, dass die Bereitschaft zur Zusammenarbeit vorhanden ist. Mit UpperThurgau soll daraus ein Netzwerk entstehen, das die Stärken der Region bündelt und die wirtschaftliche Zukunft des Oberthurgaus aktiv mitgestaltet.
Fotos: Werbeagentur Vitamin2